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14.10.2014 - Kirche, Wirtshaus mit Pfiff - Die Magdalenenkapelle
Auch in diesem Jahr machte die Veranstaltungsreihe „Kirche und Wirtshaus mit Pfiff“ Halt in Auerbach. Ziel war diesmal die Magdalenenkapelle in Ranna. Pfarrer Konrad Schornbaum begrüßte die Teilnehmer und Wolfgang Meiler, den Mesner und Vorsitzenden des Vereins „Freunde von St. Magdalena Ranna".

Zur Geschichte des Kirchleins konnte Gästeführerin Marianne Mimler-Hofmann in versierter Weise viel Interessantes und Wissenswertes erzählen. Und auch über den Erbauer, den damaligen Auerbacher Stadtpfarrer Johann Trettenbach, wusste sie vieles zu berichten, der als gebürtiger Neuhauser, die kirchlichen Bedürfnisse der Bewohner von Ranna gut einschätzen konnte.

Alle Besucher zeigten sich beeindruckt von der schönen Kapelle, die in den Jahren 2006/2007 in ihrer Bausubstanz umfassend saniert wurde und freuten sich, dass auch die Innenrenovierung in den kommenden Jahren bereits fest geplant ist.

Die Nitzlbucher Frauen bereicherten die Führung durch die Kapelle auf musikalische Weise.

Nach der Besichtigung der Kapelle trafen sich die Teilnehmer im Gasthaus „Hohe Tanne" und konnten an dieser Stelle viel über die Bedeutung des Erzbergbaus in Auerbach erfahren. An der Hohen Tanne wurde nämlich 1882 eine Dampfmaschine installiert, die für den Transport des Eisenerzes von der Grube Maffei in Nitzlbuch zur Bahnstation Ranna sorgte. Im Jahr 1903 begann man mit dem Bau der Eisenbahn nach Auerbach - an der Hohen Tanne wurde seinerzeit eine eigene Haltestelle eingerichtet. In gleichen Jahr beantragte der Großvater des heutigen Besitzers eine Flaschenbierhandlung, aus der sich im Laufe der Jahre das heute beliebte Gasthaus entwickelte.

Für die Unterhaltung der zahlreichen Gäste sorgten die "KoiserWeiwer" (Gabi und Theresia Eisend), die mit Gesang und Witzen den Teilnehmern einen humorigen Abschluss bereiteten.



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