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23.10.2015 - Ab November gilt neues Melderecht
Am 1. November 2015 tritt das neue Bundesmeldegesetz in Kraft. Es ersetzt fristlos die Meldegesetze der Länder und das Melderechts-rahmengesetz des Bundes. Mit dem neuen Melderecht sind auch Veränderungen für künftige Mieter sowie Vermieter verbunden, welche wir Ihnen im Folgenden erklären.


Für Mieter:
Zur Anmeldung bei der Meldebehörde ist künftig zwingend eine Erklärung des Wohnungsgebers erforderlich. Diese Bestätigung des Wohnungsgebers kann schriftlich vom Mieter vorgelegt oder vorab elektronisch (per E-Mail) vom Wohnungsgeber an die Meldebehörde übermittelt werden. Die Wohnungsgeberbestätigung erhalten die Mieter schriftlich vom Vermieter. Der Mietvertrag reicht nicht aus.

Wenn Sie eine eigene Wohnung beziehen, also selbst Eigentümer sind, stellen Sie sich die Bestätigung für sich selbst aus. Nach Einzug in eine Wohnung kommen Sie bitte innerhalb von zwei Wochen mit der Wohnungsgeberbestätigung zur Anmeldung in das Einwohnermeldeamt.

Wenn Sie umziehen ist eine Abmeldung nur erforderlich, wenn Sie ins Ausland verziehen oder eine Nebenwohnung ersatzlos aufgeben möchten. Dies ist nur noch beim Hauptwohnsitz möglich, auch hierzu wird die sog. Wohnungsgeberbestätigung benötigt. Bei einem Umzug innerhalb Deutschlands ist die Anmeldung im neuen Wohnort ausreichend.


Für Vermieter:
Sie als Wohnungsgeber müssen im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflicht für künftige Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung ausstellen.

Diese muss folgende Angaben enthalten:
- Name und Anschrift des Vermieters
- Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugs- oder Auszugsdatum
- die Anschrift der Wohnung
- die Namen der meldepflichtigen (einziehenden) Personen.

Ein Formular für die Wohnungsgeberbestätigung erhalten Sie im Einwohnermeldeamt oder auch als Online-Formular .

Für Rückfragen steht Ihnen unser Team im Einwohnermeldeamt gerne zur Verfügung.

     



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