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15.11.2019 - Nicht nur sinnvoll, sondern auch schön
Alfred Lindner und sein Team von der Stadtgärtnerei haben in den letzten Wochen den Aufenthaltsbereich neben dem Wohnmobilstellplatz am Behälterweiher wunderschön neu angelegt und bepflanzt.

Als Besonderheit wurde nun inmitten des Rondells ein „Euodia hupehensis“, zu deutsch „Bienenbaum“ oder „Honigesche“ gesetzt. In Deutschland gibt es nur einen einzigen Züchter, deshalb sind die Bäume auch besonders hochwertig. Der Bienenbaum gilt aber auch als ökologisch äußerst wertvoll und ist in der Region bisher einmalig, so Alfred Lindner.

Auch ihrem weiteren Namen, Tausendblütenstrauch macht die Pflanze alle Ehre. Von Juni bis August blühen zahlreiche creme-weiße Trugdolden an den Ästen der Euodia hupehensis auf. Die Trugdolden setzen sich aus einer Vielzahl weißer Blüten zusammen. Sie können bis zu 25 cm groß werden und treten in großer Zahl auf. Durch ihren angenehmen Duft werden viele Bienen angelockt. Dieser Umstand sorgt vor allem für ihre große Beliebtheit von Seiten der Imker.

Für die Bienen gelten die Blüten als wichtige Nahrungsquelle. Schon allein der Nektar von 2 bis 3 Blüten reicht aus um den Pollenmagen einer Biene vollständig zu füllen. Darum gilt der Bienenbaum auch als besonders insektenfreundliche Pflanze. Er wird etwa fünf Meter hoch und zwei Meter breit. Im Herbst trägt er kleine schwarze Früchte, etwa 2 bis 4 mm groß, die für Vögel begehrtes Futter darstellen.

Den Vorschlag, einen bienenfreundlichen Baum zu pflanzen machte Hans Heidenreich, der als örtlicher Imker bestens über das summende Volk informiert ist. Mehrfach hat er schon Ideen in diese Richtung an die Stadtgärtnerei herangetragen. „Wir gehen nach Möglichkeit gerne darauf ein“, so Alfred Lindner weiter.

Im kommenden Frühjahr werden am Wohnmobilstellplatz noch Bänke zum Verweilen aufgestellt.


Im Bild: Stadtgärtner Alfred Lindner und Stefan Kukulla mit Bürgermeister Joachim Neuß



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